Am 12. März 1938 erfolgte der Einmarsch deutscher Truppen über die Grenzen Österreichs. Mit der Machtergreifung, der sogenannten Annexion, begann die jahrelange Terrorherrschaft der Nationalsozialisten in Österreich. Hannah Lessing, Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, war aus diesem Anlass zu Gast in der Demokratiewerkstatt des Österreichischen Parlaments. Die Workshop-Teilnehmer:innen beschäftigten sich in Kleingruppen mit den dramatisch unterschiedlichen Konsequenzen des christlich oder jüdisch Seins zu Zeiten der NS-Herrschaft, mit Rechten und Rechtsstaatlichkeit, der Rolle der Medien in Diktaturen und Demokratien und der besonderen Lebensgeschichte und Aufgabe von Hannah Lessing. Am Ende des Workshops formulierten die Schüler:innen viele Erkenntnisse für ihr Leben und ihren Einsatz für die Demokratie.

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